Rasseinfos

Wo ist der Ursprung des weißen Schäferhundes?
Der weiße Schäferhund kehrt nach Deutschland zurück
Die Zucht und die Züchter
Einiges zum Thema Züchter
Der Hobbyzüchter
Warum Rassehunde so teuer sind
Schönheit hat ihren Preis
Zum Wohle des Käufers
Nach dem Kauf des Welpen
Was sich ein Züchter von einem Welpenkäufer wünscht
Gesamterscheinung
Hinweis
Kleiner Leitfaden für die Übernahme eines Welpen
Die Übernahme des neuen Familienmitgliedes
Ernährung
Richtiges Fressen will auch gelernt sein
Futtermittel für Hunde unter 15 Monaten und ab etwa 15 Monaten
Wurmkur und Impfung
Erziehung
Damit sich der Welpe bei ihnen schnell zuhause fühlt
Was sie für den Welpen kaufen sollten
Der weiße Schäferhund, ein idealer Familienhund!
Die Hüftgelenks - Dysplasie (HD)
Was ist HD?
Was dagegen unternommen werden kann
Die Methoden der röntgenologischen Diagnose der HD beim Hund
DIE HD - GARANTIE
Wir unterscheiden 2 HD-Formen
Wir geben H D - G A R A N T I E bei mittlerer und schwerer Hüftgelenksdysplasie
Der Zuchtbuchführende Verein
Für was braucht man einen Verein?
Auszug aus dem Standard
Gesamterscheinung
Zusammenfassung
Wichtiger Hinweis

Erstellt von Frau Erika Meinert (Zwinger vom Wolfsblut) und Frau Anna Winkler (Zwinger from the White Scorpions)

Wo ist der Ursprung des weißen Schäferhundes?

Das Ursprungsland des weißen Schäferhundes ist ganz klar "Deutschland"
Es wird immer noch von Seiten des Deutschen Schäferhund-Vereins (SV) behauptet, dass der weiße Schäferhund eine Kakerlake, ein Farbenverblaßer und noch vieles Negative mehr ist. Wenn man aber die Geschichte des Deutschen Schäferhundes zurück verfolgt, so steht geschrieben, dass zwei Elsässer mit 2 Schäferhunden im Jahre 1882 auf einer Ausstellung in Hannover erschienen.

Einer davon war Horand von Grafrath, der Stammvater aller Deutschen Schäferhunde. Der andere war Greif, der Vater von Horand. Er war ein WEIßER SCHÄFERHUND. Greif ist somit der Urvater aller Deutschen Schäferhunde. Horand war somit ein Rezessivträger in der Erbmasse von der Farbe " Weiß ",
der immer wieder weiße Abkömmlinge hervor brachte.

Die weißen Schäferhunde wurden später in Deutschland als Farbverblaßer und Fehlervererber aus der Schäferhundzucht genommen und dann vergessen. Noch heute passiert es, dass beim Deutschen Schäferhund, wenn beide Zuchttiere das weiße Gen rezessiv in sich tragen und verpaart werden, der ein oder andere Welpe weiß geboren wird. Er wird aber in Deutschland in der weißen Schäferhundzucht nicht mehr als reinrassig angesehen. Es ist nachzuvollziehen, dass der Deutsche Schäferhund von dem weißen Schäferhund abstammt. Aber der SV verleugnet seine Geschichte. Er will heute nichts mehr davon wissen.

Im übrigen wollen wir auch keine Anerkennung in Verbindung mit dem Deutschen Schäferhund, sondern eine Anerkennung als eigenständige Rasse was ja mittlerweile passiert ist. Er heißt seit Anfang des Jahres 2003 "Berger Blanc Suisse".

Der weiße Schäferhund kehrt nach Deutschland zurück

Ein Meilenstein in der weißen Schäferhundewelt ist Herr Martin Faustmann. Er brachte diese edlen Tiere in sein Ursprungsland Deutschland zurück und wurde der erste Züchter. Seinen bekannten Rüden "Champion von Kron" kaufte er am 08.06.1980 in Ebikon in der Schweiz aus dem Zwinger von Kurt Kron.
Kurze Zeit später kaufte er sich die Zuchthündin Krons Rani von Finn dazu. Der erste Wurf dieses
Zuchtpaares wurde am 29.12.1981 im "Zwinger von Ronanke" geboren. Das war der Anfang für die Zucht in Deutschland.

Sie werden immer wieder in Ahnentafeln auf diese beiden ersten Namen stoßen. Der Grundstein war in der Zucht mit diesen beiden Hunden gelegt.

1983 beschloss Herr Walter Gembus die ersten Hunde aus Amerika zu importieren. Die Adresse bekamen Herr Gembus und seine Tochter Frau Erika Meinert aus einer Amerikanischen Tierzeitschrift, die Ihnen Herr Faustmann zur Verfügung gestellt hatte. Die ersten Hunde die Herr Gembus aus den USA bekam, waren Sherman`s Astor, Sherman`s Angie und Sherman`s Anka. Sie waren 5 Monate alt, als sie auf dem Frankfurter Flughafen landeten. Sie eröffneten neue Perspektiven in der Zucht. Im August 1983 kam Hoof Print Blondie aus Kanada von der Hoof Print Farm in das Haus Gembus/Meinert. Sie war eine 3 - jährige Hündin.

Sherman`s Astor war ein hervorragender Vererber. Er brachte viele Spitzentiere hervor. Auch er ist fast in jeder Ahnentafel zu finden. Walter Gembus und seine Tochter Erika Meinert beschlossen noch mehr fremde Blutlinien von Amerika nach Deutschland zu holen, um weitläufiger züchten zu können. Im Sommer 1983 flog Frau Meinert mit ihrem Mann nach Kanada und besuchte die Hoof Print Farm von John und Joanne Chanyi und holte erneut Tiere aus Übersee. Es waren die Hunde Hof Print Clementine, Jo - el`s Ruby Regalweiss, Fleetwood Woody of Hoof Print und Hoof Print Snow-Girl.

Im Jahre 1985 kam der Welpen - Rüde Hoof Print Fire Onyx aus Kanada im "Zwinger vom Wolfsgehege" an. Herr Gembus musste zwei Jahre auf diese Blutlinie warten, die besten Voraussetzungen für die Weiterzucht bringen sollte. Diese Hoffnungen erfüllte Hoof Print Fire Onyx über alle Maßen. Somit hatte sich der "Zwinger vom Wolfsgehege" eine sehr gute Basis für seine Zucht geschaffen. Seit 1983 ist der Zwinger vom Wolfsgehege mit seiner Zucht in ganz Europa und weit darüber hinaus bekannt.

Die Zucht und die Züchter

Dieses Thema ist eine zweischneidige Klinge. In den letzten Jahren sind leider viel zu viel Züchter oder "solche" die sich Züchter nennen aufgetaucht, in der Hoffnung, die" schnelle diesen Geschehen sehr viel der Hundekäufer selbst schuld ist.

Wenn man einen Welpen bei jedem "X -beliebigen Züchter" kauft, vor allem wenn er noch preiswerter angeboten wird als bei einem renommierten Züchter, unterstützt man die Schwarzzucht. Teilweise werden Welpen angeboten, die krank sind oder weit unter dem Normalgewicht eines altersgemäß aufgezogenen Welpen liegen. Aber die Leute haben Mitleid mit diesen kleinen Welpchen und so werden sie gekauft. Das sie so den Schwarzzüchter unterstützen, weiter zu züchten, sehen sie dabei nicht. Viele Leute haben und hatten mit solchen Tieren im nachhinein arge Probleme, und wenn sie sich dann an diesen "Züchter" wandten, in der Hoffnung, wenn sich jemand einen Hund kaufen will, sollte er sich vorher informieren. Er sollte mehrere Züchter besuchen und Zuchtstätten anschauen. Es ist zwar sehr zeitaufwendig, aber sie haben mehr Vergleichsmöglichkeiten.

Die Zuchtrichtlinien eines Vereins sind zum Schutz der Hunde ausgearbeitet worden. Jeder Verband/Verein hat andere Zuchtrichtlinien, der eine strenger, der andere weniger streng.

Hier einige Auszüge, die zum Nachdenken anregen:
Wie lange hat die Hündin ihre Ruhepausen zwischen den Würfen?
Wie oft darf eine Hündin belegt werden?
Wie lange darf ein Rüde belegen?
Mit welcher HD Formel darf gezüchtet werden?

Sie sollten die Zuchtrichtlinien von den jeweiligen Vereinen anfordern und vergleichen. Sie haben die Möglichkeit, von dem Verein, dessen Richtlinien Ihnen am meisten zusagen, eine Züchterliste anzufordern.

Nun einiges zum Thema Züchter!

Hat ein Züchter, wenn er länger züchtet noch seine alten Zuchttiere? Wenn nein, wo sind sie?
Sind die Welpen ordnungsgemäß geimpft und entwurmt?
Hat der Welpe zum Abgabetermin das normale Gewicht (mit 8 Wochen ca. 6 kg-8 kg.)
Wenn Ihnen ein Züchter sagt, ein Welpe soll schlank sein, um Hüftgelenksdysplasie zu vermeiden, so ist diese Aussage nicht korrekt.

Wir sind der Meinung, ein Welpe muss gut gefüttert sein, denn was im Welpenalter versäumt wird, kann man später nicht mehr nachholen. Einige unserer Züchter geben eine HD - Garantie. Fragen Sie den Züchter Ihres Vertrauens nach der HD - Garantie und lassen Sie es sich schriftlich geben. Man sollte eine HD - Garantie nicht falsch verstehen. Das soll nicht heißen, dass der Züchter nur mit Hüftgelemksdysplasie zu tun hat, sondern dass, wenn aus seinem Wurf mal ein HD - geschädigtes Tier hervorgeht, er dafür gerade steht. Er möchte nur Sie, den Welpenkäufer absichern und dieses spricht für ihn. Um aber eine Hüftdysplasie (HD) festzustellen müssen Sie Ihren Hund röntgen lassen. Dieses ist aber erst ab dem 13. Lebensmonat möglich.

Das geht folgendermaßen vor sich:

Normalerweise beinhaltet dieses, dass Sie Ihren Hund bei einem vom Schäferhund - Verein (SV) anerkannten Tierarzt auf HD röntgten lassen. In die Aufnahme muss der Name des Hundes (laut der Ahnentafel), die Tätowiernummer, der Wurftag und das Datum des Röntgentages mit eingeröntgt werden. Nun schicken Sie die Röntgenaufnahme mit der Original Ahnentafel zu der jeweilig Auswertungsstelle des Vereines oder Verbandes Ihres Züchters. Die Adresse bekommen Sie bestimmt von Ihrem Züchter. Wenn die Auswertungsstelle eine Hüftgelenksdysplasie festgestellt hat, ( es kommt auf den Grad, d.h.: mittlere oder schwere HD) bekommen Sie einen Ersatz - Welpen. Ein verantwortungsbewusster Züchter wird aber mit Ihnen abklären, was Sie mit dem HD - erkrankten Hund beabsichtigen. Meistens besteht der Züchter darauf, dass der Hund bei dem Besitzer bleibt.
Sie sollten auch den Kaufvertrag vom Züchter genau durchlesen, denn er wird einiges über Ihren Züchter aussagen. Wenn sich Klauseln im Vertrag befinden die zum Wohle des Hundes festgelegt sind, spricht dieses ebenfalls nur für den Züchter, denn es zeigt Ihnen, dass sich immer nur der Hund im Vordergrund befindet. Ein guter Züchter wird immer für Sie da sein. Auch nach dem Kauf des Hundes wird er sich bereit erklären, Ihnen stets hilfreich zur Seite stehen. Er wird immer ein offenes Ohr für Ihre Probleme haben und wird versuchen Ihnen zu helfen, denn die Weiterentwicklung des Hundes interessiert jeden guten Züchter. Bei manchem Züchter ist es auch möglich, den Hund während seines Urlaubs zur Pflege zu geben. Bei Bedarf klären Sie das vorher ab.

Der Hobbyzüchter

In vielen Annoncen ließt man: " Welpen aus Hobbyzucht abzugeben".
Der Laie wird hiermit oft getäuscht. Er geht davon aus, weil der Züchter nur eine oder zwei Hündinnen hat und diese nur 1 - 2 Mal im Jahr belegt wird, sei dieses eine Hobbyzucht. Das ist leider nicht der Fall. Dieser "sogenannte" Hobbyzüchter verdient genau soviel an seinem Wurf Welpen, wie ein normaler Züchter.

Hobbyzucht heißt: Den Welpen für die eigenen Aufzuchtskosten, z.b.: die Decktaxe, Tierarztkosten, Ahnentafeln, Futter, Aufbaupräparate und Werbung ohne Verdienst (nur für die Eigenkosten) abzugeben.
Wenn sie wirklich einen Hobbyzüchter finden sollten, so ist dieses sehr selten.

Sie denken jetzt vielleicht, dass es etwas viel auf einmal ist, was wir Ihnen hier erzählen. Aber Sie wollen doch sicher einen gesunden Hund kaufen.

Und eines sollte man nie vergessen, Missstände jeglicher Art sollte man nicht unterstützen.

Warum Rassehunde so teuer sind

Reimt sich Rasse auf Kasse?
Käufer von reinrassigen Hunden werden geschröpft, wie es nur geht. Das denken viele. Zu Unrecht allerdings. Die Züchter haben nämlich hohe Unkosten. Deshalb kann man sich fragen: Werden Rassetiere am Ende gar zu billig abgegeben?

Ein Züchter hat es gut, glauben viele. Er hat ein schönes Hobby und verdient damit viel Geld.
In Wirklichkeit sieht es etwas anders aus. Nein, das mit dem schönen Hobby wollen wir nicht bestreiten, sondern das mit dem vielen Geld. Klar haben Rassehunde ihren Preis, aber die Züchter müssen auch viel auslegen. Da wäre einmal das Futter und die Kosten für die Pflege etc. Immer wieder flattern Tierarztrechnungen ins Haus. Diese Aufwendungen sind hinlänglich bekannt.

Schönheit hat ihren Preis

Züchter besuchen Ausstellungen. Dazu müssen sie viele Reisen ins In - und Ausland unternehmen. "Sollen sie doch zu Hause bleiben, die Ausstellungen interessieren ja doch eh keinen." Wer so denkt, irrt. Erstens zieht eine Championatsabstammung halt doch Kunden an. Zweitens zeigen diese Konkurrenzen dem Züchter auch, wo er mit der Zucht, bzw. Nachzucht steht. Er läuft so nicht Gefahr, schlussendlich Hunde mit Mängeln anzubieten. Unter Mängel fallen nicht nur unwichtige Schönheitsfehler wie "zu groß" oder "zu klein". Ein Vorbiss, zum Beispiel kann einen Vierbeiner behindern und je nach Rasse von der Zucht ausschließen, falls er zu ausgeprägt ist. Wenn ein Käufer sich für eine Rasse interessiert, dann will er einen mit genau definierten Aussehen und Charakter. Um diesem Wunsch möglichst nahe zu kommen, muss der Züchter eine Selektion treffen. Nicht allen Welpen sieht man an, wie sie sich einmal entwickeln werden. Ein Züchter lässt nicht wahllos Rüden läufige Hündinnen decken. Ein seriöser Züchter, zumindest. Er checkt ab, ob Erbkrankheiten oder Deformationen bekannt sind. Ein wirklich guter Züchter scheidet auch Tiere mit schlechtem Charakter aus. Auch dieser ist wenigstens zum Teil, vererbbar.

Zum Wohle des Käufers

Was bringt das dem Käufer? Viel! Er hat doch eine gewisse Sicherheit, ein gesundes, seinen Wünschen entsprechendes Tier erstanden zu haben. Daneben sei noch darauf hingewiesen, dass Züchter, denen ihre Vierbeinern etwas bedeuten, ihren Hündinnen nach einem Wurf auch die nötige Ruhepause gönnen. Der seriöse Züchter füttert und pflegt also auch Hunde, die ihm keinen Gewinn einbringen. Daneben läppern sich auch noch andere Kosten zusammen. Die Hunde brauchen genügend Raum. Der ist nicht immer gratis. Des weiteren muss für Frischblut gesorgt werden. Idealerweise kauft man nur Tiere bester Abstammung - die haben aber ihren Preis. Viele Züchter müssen ihre "Frischblütler " sogar aus dem Ausland erstehen. Diese Liste ließe sich noch beliebig fortsetzten. Man sollte auch bedenken, wie viel Zeit ein Züchter in seine Zucht investiert. Warum deshalb auch so empfindlich reagieren, wenn für den einen oder anderen auch mal ein kleiner Gewinn herausschaut? "Stammbäume kosten nur unnötig Geld", hört man oft sagen. Nicht aber das Papier kostet, sondern die Auflagen, die der Verband zum Schutze des Tiere und des Käufers fordert. Mitgliedsbeiträge für Vereine müssen bezahlt werden. Ist das wirklich heraus geworfenes Geld? Wir wollen nicht alle Züchter in einen Topf werfen, denn es gibt auch sicher Hobbyzüchter, die ohne groß0e Ambitionen ihre Welpen aufziehen und diese günstig für ihre eigenen Unkosten verkaufen, ohne das es den Welpen an etwas fehlen würde. Nur sind sie recht selten. Seien Sie deshalb vorsichtig. Es ist ihr gutes Recht, einen Züchter mehrmals zu besuchen. Ein guter Züchter freut sich über einen Käufer, der kritisch ist, der Überlegungen anstellt und der seinen Vierbeiner ganz genau auswählt. So ein Käufer weiß, was er will. Für den Hund hat das nur Vorteile. Und bitte vergessen Sie nicht: Ist man vom einem Züchter restlos überzeugt, dann lohnt es sich unbedingt, auch etwas länger auf einen Wurf zu warten.

Erinnern Sie sich an diesen Artikel, wenn Ihnen beim nächsten Mal günstig Rassehunde angeboten werden.

Wer beim Züchten Geld spart, verkauft vielleicht kranke Tiere.

Nach dem Kauf des Welpen

Was passiert nach dem Kauf eines Welpen?
Natürlich wird jeder seriöse Züchter Ihnen nach dem Kauf des Hundes zur Verfügung stehen. Falls möglich, nimmt der Züchter Ihren Hund auch in Urlaubsbetreuung. Er wird Ihnen auch gerne bei Problemen weiter helfen. Wenn Sie also seinen Rat brauchen z.b.: zur Ernährung, Erziehung oder Gesundheit, für Ausstellungen oder Vereinszugehörigkeit ist er stets ihr Ansprechpartner!

Es ist überaus wichtig für jeden Züchter, von Krankheiten beim Welpen irgendwelcher Art auch immer, zu erfahren. Deshalb ist ein Informationsaustausch immer von Wichtigkeit. Es könnte z.b. die Möglichkeit bestehen das es um eine ihm nicht bekannte Erbkrankheit handelt. Damit ist es dem Züchter möglich seine Zucht noch besser zu kontrollieren.

Was sich ein Züchter von einem Welpenkäufer wünscht

Überlegen Sie sich, ob ein weißer Schäferhund für Sie wirklich die richtige Rasse ist. Denn der weiße Schäferhund ist sehr sensibel und nicht für jeden Menschen geeignet. Der weiße Schäferhund kann sich nur entfalten und Ihre Erwartungen erfüllen, wenn er viel Bewegung und Beschäftigung ( Spiel, Ausbildung, Fellpflege und eigentlich das Wichtigste, viel Zeit mit seinem neuen Herren verbringen darf u.s.w.) hat. Es sind große, kräftige Hunde, die zwar sehr leicht erziehbar sind, aber einiges an Temperament mitbringen. Ideal ist eine Ausbildung in irgend einer Form z.b. Grundgehorsam, Begleithundeprüfung, Breitensport (Agility), Rettungshundeausbildung oder Fährtenhundausbildung o.ä.

Wenn Sie zu Jähzorn neigen oder harte Erziehungsmethoden befürworten, sind Sie wahrscheinlich für keinen Hund ein besonders guter Halter, aber ganz bestimmt nicht für einen weißen Schäferhund. Wie alle Hunde brauchen diese Tiere zwar eine konsequente Erziehung, aber sie gedeihen WESENTLICH besser bei freundlicher, liebevoller, sanfter und spielerischer Erziehung mit sehr viel Lob und wenig ZWANG.

Harten Drill und andauernden psychischen Druck ertragen diese Hunde nur schwer. Das gute Wesen der Hunde würde mit Sicherheit darunter leiden. Bestrafen Sie ihren Hund nie mit körperlicher Züchtigung, ein strenges Wort oder ein strafender Blick sind meist ausreichend. Vergessen Sie nie, ein Welpe ist wie ein kleines Kind. So wie Sie ihn prägen, im POSITIVEN wie im NEGATIVEN, zeigt sich ihr Hund im täglichen Leben. Denn der Hund ist das Spiegelbild seines Herren und seiner Umgebung.

Wenn Sie den weißen Schäferhund an Ihrem Leben teilhaben lassen, geben Sie ihm das Gefühl, ein Mitglied der Familie zu sein. Er wird es Ihnen sein Leben lang danken und wird Ihren ihre Liebe tausendfach zurück geben. Sie sollten sich überlegen in welchen Alter Sie den Hund zu sich nehmen wollen. Für die Erziehung und Umweltgewöhnung des Welpen brauchen Sie etwa 16 Wochen, in denen Sie sich intensiv mit ihm beschäftigen müssen.

Der Welpe wird im Alter von 8 - 12 Wochen vom Züchter abgegeben. Der Welpe sollte dann ein Gewicht von ca. 6 - 12 kg (je nach Alter) haben. Wenn der Welpe untergewichtig sein sollte, sollten Sie Abstand vom Kauf nehmen. Die Erfahrung hat gebracht, dass diese Tiere meistens ihr ganzes Leben kränkeln oder krankheitsanfälliger als normal aufgezogene Welpen sind. Das Tier sollte im rechten Ohr tätowiert sein, ordnungsgemäß geimpft und des öfteren altersgemäß entwurmt sein. Es sollte einen Impfpass und einen Abstammungsnachweis (Ahnentafel) haben. Neuerdings kann ein Welpe auf Wunsch des Käufers auch gechipt werden. Fragen Sie den Züchter danach.

Es sollte eine Voraussetzung sein, dass Sie den Hund nicht dauernd im Zwinger halten, denn die Welpen werden nicht sorgfältig und liebevoll vom Züchter aufgezogen, damit sie dann bei dem neuen Besitzer 22 von 24 Stunden isoliert im Zwinger verbringen. Ein paar Stunden Zwingerhaltung am Tag mögen angehen, wenn der Hund schon etwas älter ist. Aber ansonsten sollte er möglichst auch nachts mit den Menschen seines Vertrauens im Haus leben. Aber auch dann ist es keine ideale Lösung, wenn der Zwinger nur die vor-geschriebenen sechs betonierten Quadratmeter aufweist. Besser wäre ein möglichst großes und interessantes Lauf - und Buddelgehege. Noch besser wäre die Zwei - Hunde - Haltung. Mehr als höchstens 8 Stunden am Tag sollte der Hund nicht alleine verbringen müssen.

Sie sollten sich möglichst viel Literatur über die Rasse besorgen. Nur Bücher über den weißen Schäferhund bekommen Sie leider noch sehr spärlich im Bücherhandel.

Ein Züchter sollte sich im Kaufvertrag auch gewisse Rechte einräumen, denn er wird bestimmt Interesse daran haben, wie sich der Hund weiter entwickelt, wie das Tier leben wird und wie Sie den Hund behandeln. Jeder seriöse Züchter wird bestimmte Klauseln im Kaufvertrag verankern, um das Tier zu schützen, und wird versuchen zu verhindern, dass der Hund von Hand zu Hand wandert. Da der weiße Schäferhund sehr sensibel ist, wird der Hund es auch seelisch kaum verkraften.

Wenn Sie mit dem Züchter Ihres Vertrauens einen Termin vereinbart haben und Sie ihn aus irgendwelchen Gründen auch immer nicht wahrnehmen können, sollten Sie die Freundlichkeit besitzen, dem Züchter kurz Bescheid zu geben, damit er nicht vergeblich auf Sie wartet. Falls Sie den Termin einhalten bitte nicht von einem Züchter zu den anderen zu fahren denn Sie können unbewusst Krankheitserreger von einem Zwinger auf den anderen übertragen.

Besuchen Sie täglich nur einen Zwinger. Beobachten Sie wie die Hunde sich gegenüber dem Züchter verhalten. Sind die Hunde ängstlich oder laufen gar vor dem Züchter weg oder sind sie in einem schlechten Futterzustand, sollten Sie möglichst vom Kauf eines Hundes bei diesem Züchter Abstand nehmen.

Gesamterscheinung:

Der erste Eindruck eines guten weißen Schäferhundes ist der eines kräftigen, lebhaften und gut bemuskelten Tieres. Er sollte wohlproportioniert wirken, wobei der Hund im länglichen Rechteckformatgebaut sein soll. Er zeichnet sich durch seinen Charme, durch Furchtlosigkeit und Selbstvertrauen aus. Eine natürliche Zurückhaltung gegenüber Fremden ist ihm angeboren. Er sollte aber niemals scheu und ängstlich sein. Die Liebe zu seinem Herren ist verbunden mit großer Kinderliebe. Sie macht ihn zum idealen Familienhund. Bei der Arbeit ist er willig und leistungsbereit, sofern er für die von ihm verlangten Aufgaben entsprechend ausgebildet wird. Sein sensibles Wesen erfordert eine gewisse Erfahrung und Einfühlungsvermögen seines "Rudelführers", speziell wenn Leistungserfolge gefordert werden. Nervosität und Aggressivität sind nicht angebracht und entsprechen nicht dem Zuchtziel.

Hinweis:

Bei den weißen Schäferhunde handelt es sich um eine selbstständige Rasse, sie sollte nicht mit einer anderen Hunderasse in Verbindung gebracht werden. Unsere Hunderasse erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit, was daran zu sehen ist, dass viele, die einen weißen Schäferhund besitzen, sich einen zweiten dazuholen. Besuchen Sie die Ausstellungen, die nur für unsere Rasse veranstaltet werden und unterhalten Sie sich mit den vielen Besitzern der weißen Schäferhunde.

Kleiner Leitfaden für die Übernahme eines Welpen

Lieber Freund und Interessent des Weißen Schäferhundes!
Wir freuen uns, dass Sie sich für den weißen Schäferhund interessieren.
Wir als Züchter sind bemüht, Ihnen einige wertvolle Tipps mit auf den langen Weg mit Ihrem neuen
Familienmitglied zu geben.

Wir werden Ihnen auch selbstverständlich nach dem Hundekauf weiter zur Verfügung stehen, und werden die Entwicklung Ihres Hundes mit beobachten.

Die Übernahme des neuen Familienmitgliedes

Ein Welpe wird im Alter von 8-12 Wochen vom Züchter an den neuen Besitzer übergeben. Er hat dann etwa ein Gewicht von ca. 6-12 kg (je nach Alter). Er ist im rechten Ohr tätowiert. Er ist geimpft und des öfteren entwurmt worden. Er bringt einen Impfpass und einen Abstammungsnachweis (Ahnentafel) mit. Auf Wunsch kann der Welpe auch gegen Unkostenerstattung gechipt werden

Ernährung

Der Welpe bekommt im Alter von 3-6 Monaten drei Mahlzeiten. Diese können verschiedentlich variieren ( z.B.: 2 Mahlzeiten Trockenfutter und eine Mahlzeit Frischfleisch oder selbstgekochte Mahlzeiten aus Reis, Gemüse und Fleisch oder Geflügel) . Magerquark ist sehr zu empfehlen. Man kann 2-3 mal die Woche 250 g Magerquark unter das Futter mischen oder aber auch so füttern. 2 Eigelb die Woche sind sehr gut für das Fell. Aber bitte kein Eiweiß roh geben. Es ist schwer verdaulich.

Ab etwa 6 Monaten geht man auf 2 Mahlzeiten über. Diese gibt man ca. bis zu einem Jahr. Ab 1 Jahr kann man auf eine Mahlzeit am Tag übergehen. Viele Hundeverweigern schon mit 9 -10 Monaten die 2 Mahlzeit. Man kann dann die 2 Mahlzeit gegebenenfalls schon früher weglassen wenn der Hund gut genährt ist und auch nicht abnimmt. Allerdings kann man aber auch bei 2 kleineren Mahlzeiten am Tag bleiben, was für den Magen am besten verträglich wäre. Aber das sollte jeder für sich selbst am besten entscheiden.

Richtiges Fressen will auch gelernt sein

Füttern Sie möglichst immer zu den gleichen Tageszeiten. Wenn Sie den Futternapf des Hundes gefüllt haben, lassen Sie ihm 1/2 Stunde Zeit sich satt zu fressen. Das restliche Futter wird entfernt. Das hat folgende Vorteile:

1. Der Hund kennt seine Futterzeiten und frisst seine Futterration meistens auf.

2. Er wird nur soviel Nahrung zu sich nehmen, wie er braucht.

3. Sein Herrchen oder Frauchen bekommt einen Überblick dafür, wie viel er dem Hund füttern muss, dass er satt wird, ohne ihn zu überfüttern.

Oft mussten wir feststellen, dass viele Hundebesitzer das Futter des Hundes den ganzen Tag über stehen lassen und sich dann wundern, dass der Hund kaum zunimmt und meistens zu schlank bleibt. Wir haben auch diese Erfahrung gemacht, denn wenn das Futter den ganzen Tag für ihn erreichbar ist, hat er den ganzen Tag Zeit mal ab und zu ein Häppchen zu nehmen. Er frisst wesentlich schlechter, als wenn er an feste Zeiten gewöhnt ist. Auch sollte man dem Hund nach jeder Mahlzeit eine Ruhepause gönnen. Diese braucht er für die Verdauung. Frisches Trinkwasser sollte für ihn immer erreichbar sein.

Verträgliche Futtermittel für Welpen und Junghunde bis zu 15 Monate
Skinners Puppy Menü
Royal Canin A 3
Royal Canin A 3 S
Pro Nature 28
Happy Dog (Gefahr der Einfärbung)
Dr. Hill´s Canine Growth (Gefahr der Einfärbung)
Bozitar Valp

Zusätzlich 2 - 3 mal in der Woche eine Mahlzeit mit Frischfleisch vom Rind oder Schaf ersetzen. Dieses Fleisch kann abgekocht oder rohgefüttert werden. Geflügel soll abgekocht ohne Knochen gefüttert werden (bitte nicht roh verfüttern, da die Gefahr der Übertragung von Salmonellen besteht). Grundsätzlich sollte kein Schweinefleisch gefüttert werden.

Zusätzlich besorgen Sie sich fermentiertes Getreide von der Firma Kanne, zu beziehen in Reformhäusern oder im Pferdeeinzelhandel. Von diesem Präparat geben Sie dem Welpen am Anfang pro Tag einen gestrichenen Teelöffel unters Futter. Dieses kann beim erwachsenen Hund später bis zu einem Esslöffel gesteigert werden. Dieses Produkt stärkt die Abwehr Ihres Hundes sorgt für eine ausgewogene Darmflora. Außerdem hat es
einen positiven Einfluss auf das Fell.

Futtermittel für Hunde ab etwa 15 Monaten

Royal-Canin Spezial
Dr. Hill´s Maintenance
Mera-Dog Univit
Happy Dog
Skinners
Pro Nature 26
Bozita Bitar
Genesis

Diese Futtersorten sind von uns gefüttert und für verträglich befunden worden. Es gibt sicherlich weitere, aber verschiedentlich wurde uns von Hundebesitzern mitgeteilt, dass Ihre Hunde durch zu viel Karotin oder Kupfer im Futter zu einem Gelbstich im Haarkleid neigten. Auch wir machten diese Erfahrungen.

Erste Hilfe bei Durchfallerkrankungen (z.B. bei Umstellungsschwierigkeiten oder unerklärlichen
Durchfällen, die plötzlich auftreten)
Man nehme:

1/3 Reis (vitaminiert)
1/3 Rinderhack
1/3 Hüttenkäse

und ein kleines Stück Brühwürfel für die Geschmacksverbesserung Reis in der Brühe weich kochen. Rinderhack kurz bevor der Reis fertig ist, zugeben und noch 5 Minuten mit köcheln lassen. Nicht abgießen.

Dann abkühlen lassen. Wenn der Reis abgekühlt ist, Hüttenkäse zugeben und füttern.

Sollte der Durchfall nach 2 Tagen noch nicht weg sein, BITTE ZUM TIERARZT

Wurmkur und Impfung

Bevor Sie Ihren Hund impfen lassen, entwurmen Sie ihn etwa 3-4 Tage vor dem Impftermin. Wurmpräparate, die wir ausprobiert haben, waren Lopatol, Drontal, Panacur oder Flubenol, Banminth wurde bei uns getestet, aber für unzureichend befunden.

Es traten Resistenzen auf. Welpen werden bei uns gewöhnlich im Alter von ca. 7 Wochen erstmals mit der 7- Fach Impfung (Staupe, Hepatitis, Leptospirose und Parvovirose zuzüglich Zwingerhusten) geimpft. Wenn der Welpe dann 12 Wochen alt ist, soll diese Impfung wiederholt werden und sollte dann 1 Jahr halten. In Tollwut gefährdeten Gebieten wird zu diesem Zeitpunkt noch zusätzlich mit einem zugelassenen Tollwutimpfstoff geimpft. Diese Impfung wird dann jährlich wiederholt. Entwurmen sollte man grundsätzlich vor jeder Impfung, ansonsten ca. alle 6 Monate. Sollten besondere Umstände oder Änderungen vorliegen, informiert Sie bestimmt Ihr Tierarzt.

Erziehung

Erziehen Sie ihren Hund konsequent aber mit viel Liebe, denn er gibt ihnen seine Liebe tausendfach zurück. Bestrafen Sie ihren Hund nie mit körperlicher Züchtigung, ein strenges Wort oder ein strafender Blick sind meistens ausreichend. Vergessen Sie nie, ein Welpe ist wie ein kleines Kind. So wie Sie ihn prägen, im POSITIVEN wie im NEGATIVEN, zeigt sich ihr Hund im täglichen Leben. Der Hund ist das Spiegelbild seines Herren und seiner Umgebung. Lassen sie ihren Hund an Ihren Leben teil haben geben Sie ihm das Gefühl ein Mitglied der Familie zu sein. Er wird es Ihnen ein Leben lang danken.

Sollten Sie irgendwelche Fragen oder Probleme haben, sind wir jederzeit für Sie zu sprechen.

Und nun viel Spaß und Erfolg mit Ihrem neuen Familienmitglied.

Damit sich der Welpe bei ihnen schnell zuhause fühlt

Der Tag an dem Sie Ihren Welpen vom Züchter abholen ist wohl einer der aufregendsten in seinem jungen Leben. Sie dürfen ihn ruhig rot im Kalender ankreuzen.

Ein kritischer Punkt für den Kleinen ist, daß es heißt, Abschied zu nehmen von seiner Mutter, den Geschwistern und der Umgebung, in der er sich sicher und wohl gefühlt hat. Es stürzen nun sicherlich viele neue Eindrücke auf ihn ein, die sich unlöschbar in das Gemüt des kleinen Hundes einprägen. Es ist sehr wichtig von Anfang an eine Atmosphäre von Sicherheit, Zuneigung und Vertrauen zu schaffen, die dem Welpen das Gefühl zu vermitteln, er sei willkommen und daheim.

Ein paar Tage vor dem großen Ereignis sollten Sie Ihr Haus und Grundstück welpensicher machen.

Im Freien:
- entfernen Sie herumliegende Glasscherben oder Nägel.
- hängen Sie Elektrokabel die in Reichweite des Hundes sein könnten, höher.
- kontrollieren Sie den Gartenzaun oder die Hecke ob sich keine Schlupflöcher in ihnen befinden, durch die er auf eine eventuell gefährliche Straße gelangen kann.

- räumen Sie Farbbehälter, Insektizide, Unkrautvertilger an einen Ort, wo sie der Hund nicht erreichen kann.

Im Haus:
- entfernen Sie für einige Zeit empfindliche oder kostbare Teppiche und Möbel.
- bringen sie alle Reinigungsmittel an einen sicheren Ort, wo der Welpe sie nicht erreichen kann.
- ändern Sie, wenn nötig Familiengewohnheiten.
- geben sie dem Welpen nie einen Schuh oder ein Kleidungsstück (Socken) von sich zum spielen. Er kann die neuen Schuhe nicht von den alten Schuhen unterscheiden.
- lassen sie kein Kinderspielzeug herum liegen, was er nicht benutzen darf.
- bringen sie Telefon - und Elektrokabel außer Reichweite des Welpen

Was sie für den Welpen kaufen sollten

Wenn sie den Welpen beim Züchter abholen, bekommen sie meistens Futter (Erstausstattung) für ein paar Tage mit.

Der Züchter wird Ihnen eventuell aber auch einiges anbieten können, daß sie bei ihm kaufen können wie z.B. Futter, Kalk oder vielleicht auch einiges Tierzubehör. Aber dieses können Sie vorher mit ihm absprechen.

Diese Sachen könnten Sie sich vorab schon besorgen:

eine Decke
einen Hundekorb (nicht unbedingt)
Wasser - Futternapf
Halsband und Leine
Kamm und Bürste
Büffelhautknochen, Ochsenziemer und extra harte Hundekekse
Welpenspielzeug

Der weiße Schäferhund, ein idealer Familienhund!

Der weiße Schäferhund ist ein sehr ausgeglichener Artgenosse, der immer wieder von neuem seinen Besitzer überrascht, wie anpassungsfähig er ist. Auf seine Art ist der weiße Schäferhund sehr sensibel. Er ist der "sanfte Hund für sanfte Hände", denn er besitzt einen einmaligen Charme und einen vorzüglichen Charakter, sowie ein sehr hohes Sozialverhalten. Seine Reizschwelle ist sehr hoch. Er liebt seine Familie bedingungslos. Seine Lernfreudigkeit ist grenzenlos, was auf eine sehr hohe Intelligenz schließen lässt. Das Wesen dieses Hundes ist ausgeglichen und ruhig. Man wird den weißen Schäferhund lieben und schätzen lernen. Das hohe Sozialverhalten kann man schon bei Welpen beobachten. Der Welpe ist oftmals bei dem neuen Besitzer vom ersten Tag an stubenrein. Wenn Sie ihn schlagen, machen Sie einen unwiderruflichen Fehler. Er wird das Vertrauen in Sie verlieren, denn alles was Sie ihrem Hund antun, vergisst er nie.

Behandeln Sie den weißen Schäferhund, als wäre er Ihr Kind. Er wird es Ihnen danken. Den weißen Schäferhund zu prägen, ist nicht all zu schwer. 20% prägt der Züchter den Welpen, 80% der neue Hundehalter.

Ein paar Tipps wie Sie es machen sollten:
Nehmen Sie ihren Welpen überall hin mit, denn alles was er im jungem Alter lernt, ist später für ihn normal.
Seien Sie in ihrer Erziehung konsequent, so dass Sie später keine unliebsamen Überraschungen erleben.Wenn der Welpe ein paar Stunden am Tag alleine bleiben soll, üben Sie es mit ihm. Fangen Sie mit 5 Minuten alleine lassen an und dann lassen Sie die Abstände immer länger werden. Ihre Nachbarn und ihr Mobiliar wird es Ihnen danken. Erziehen Sie den Hund mit viel Liebe und Sie werden keinen besseren Freund in Ihrem Leben haben.
Loben Sie ihren Hund nach jedem befolgtem Befehl mit einem Leckerchen und einer extra Streicheleinheit.
Sie werden aus dem Staunen nicht heraus kommen, wie schnell er alles begreift.
Wenn Sie ihn bei etwas ertappen, dass er nicht darf oder nicht tun soll, sagen sie laut einen Befehl, z.b.: Pfui. Er wird sehr schnell begreifen, was das bedeutet.
Sie haben es in der Hand, wie Sie ihren Hund erziehen und was aus ihm wird.

Die Hüftgelenks - Dysplasie (HD)

Betroffen von der kurz HD genannten Erbkrankheit sind vor allen Dingen größere Rassehunde. Allem Anschein nach kümmern sich einige Züchter aber lieber um Porschehecks und ein fehlerloses Haarkleid als darum, diese Krankheit wirklich entschlossen zu bekämpfen. Die Bedeutung der Hüftgelenks -Dysplasie dürfte allen Hundezüchter/-innen bestens bekannt sein. Zwar bemühen sich die Rassehunde -Clubs und Richtergremien redlich, die HD zu bekämpfen, doch hören konkrete Maßnahmen meist schon bei der eigenen Zucht auf. Es ist beileibe kein Vergnügen, feststellen zu müssen, dass der eigene Hund darunter leidet und man ihn zu Zucht besser nicht verwenden sollte. Denn meist kauft man ein bestimmtes Tier, um seine Zucht aufzubessern, nicht um es schlimmstenfalls einschläfern zu lassen.

Was ist HD?

Es handelt sich dabei um ein genetisch bedingtes Leiden, das bei der Geburt eines Welpen noch nicht erkennbar ist. Die Veranlagung zu seinem Entstehen hingegen sehr wohl. Das Wort Dysplasie bedeutet Missgestalt, Fehlbildung, minderwertige Gelenkanlage - hier des Hüftgelenks. Die Hüftgelenkspfanne und der Oberschenkelknochen passen in ihrer Form nicht zueinander. Die Fehlbildung kann nur den Oberschenkelkopf betreffen, nur die Pfanne, in der er ruht, oder aber beide gleichermaßen. Die HD kann sowohl einseitig als auch beidseitig auftreten. Durch die Fehlbildung und die damit einhergehende Fehlbelastung führt die HD mit zunehmendem Alter des Hundes zu weiteren degenerativen Veränderungen des Gelenkes. Dies führt zu Bewegungs-Einschränkungen bis hin zur Lahmheit und ist von entsprechenden Schmerzsymptomen begleitet. Die HD lässt sich in verschiedene Grade einteilen. 1935 wurde sie in den USA erstmals beschrieben und klassiert. International gruppiert man sie in A bis E mit Unterteilung in Aa, A2 etc. ein, im deutschsprachigen lautet die Unterteilung:

kein Hinweis auf HD (Normal)
verdächtig für HD (fast Normal)
leichte HD
mittlere HD
schwere HD

Vor allem jüngere, an HD erkrankte Tiere lassen keine Symptome erkennen. Die einzige Möglichkeit, die HD zu erkennen, stellt die Röntgenuntersuchung dar. Sie erfolgt so früh wie möglich beim ausgewachsenen Hund. Einige Rassehunde - Clubs verlangen eine Röntgenuntersuchung, bevor sie den Hund ankören, d.h. zur Zucht zulassen. Allerdings gilt ein Hund mit leichter HD bis mittlerer HD noch immer als zuchttauglich, was angesichts der Tatsache, dass einzelne Rassen HD durchseucht sind, Bedenken an der Seriosität der Verbände und Züchter/-innen wecken muss.

Was dagegen unternommen werden kann:

Die Wissenschaft ist sich darüber einig, dass nur eine konsequent durchgeführte Röntgenuntersuchung und eine frühzeitige, strenge Selektion erfolgversprechend sind. Das bedeutet, dass bei einer geringen Population zunächst zwar noch dahingehend Zugeständnisse gemacht werden müssen, dass ein Elterntier
von einer höchstens leichter HD befallen sein darf. Das Ziel aber muss sein, die HD gänzlich durch Ausschluss betroffener Tiere von der Zucht, zum Verschwinden zu bringen.

Es macht allerdings keinen Sinn, etwa auf die Farbzucht, wie sie bei Deutschen Doggen praktiziert wird, zu verzichten und alle Varianten untereinander einzukreuzen, nur um eine stärkere Population zu ereichen, wenn der Aspekt der HD dabei vergessen geht. Züchten heißt selektieren, also auswählen, und nicht einfach darauf los zu produzieren, wie es leider häufig gemacht wird. Die untenstehende Tabelle zeigt die Verteilung der HD anhand des Boxers als Beispiel auf. Bessere Ergebnisse als 15 % HD - freie Prozent bei Eltern, die HD - Frei sind oder bei denen nur der Verdacht auf HD besteht, können durch gezielteren Einsatz der Zuchtrüden erreicht werden. Da eine Hündin nur eine beschränkte Anzahl von Würfen haben kann, liegt die Gefahr der Vererbung der HD in wesentlichen stärkerem Maße beim Rüden.

Die Methoden der röntgenologischen Diagnose der HD beim Hund

Der Einzelfall
Viele Hundehalter/-innen größerer oder gefährdeter Hunde wie Schäferhunde stehen eines Tages vor der Entscheidung, ob sie ihren Hund der HD wegen weiter leiden oder aber ihn einschläfern lassen sollen.

Erkennt man die HD früh genug, muss es unter günstigen Umständen nicht dazu kommen.

Oberstes Gebot ist, dass alle Halter/-innen großer Hunde ihr Tier möglichst früh röntgten lassen, d.h. im Alter von etwa anderthalb Jahren. Auf dem Bild wird die Anlage zu erkennen sein. Es ist selbstverständlich, dass mit einem Hund mit positiven Befund nicht gezüchtet wird! In den ersten Lebensjahren äußert sich HD meist nicht, besonders dann, wenn auf den Hund Rücksicht genommen wird.
Das bedeutet, das er möglichst wenig Treppen steigen und die täglichen Spaziergänge nicht zu weit ausfallen sollten. Es mag einen seltsam anmuten, eine Deutsche Dogge oder einen Schäferhund nur 20 Minuten am Stück auszuführen, aber bei der Diagnose HD ist es sinnvoll, wenn das Tier Pausen hat.

Vorbeugend oder zur Behandlung einer manifesten HD ist Gelenksgelatine die erste Wahl. Man kann sie in Drogerien oder Apotheken kaufen oder in einem Spezialgeschäft. Sie ist das Öl der Gelenke und ermöglicht es dem Hund, sich unter weniger Schmerzen zu bewegen. Ist die HD einmal da, hilft auch das Destillat aus der Wolfskralle, einer Heilpflanze, das unter den Namen Harpagophytum in der Drogerie oder Apotheke erhältlich ist. Vom Harpagophytum verabreicht man 3 X täglich 10 Tropfen.
Da es bitter ist, mit Vorteil unters Futter gemischt. Bewährt hat sich auch Magnesiumchlorid, das ebenfalls in der Apotheke oder Drogerie erhältlich ist. Es ist ein Pulver, von dem man 33 Gramm in einen Liter Wasser auflöst (Dosierung unbedingt beachten, wenn nötig in der Drogerie auf der Mikrowaage in Portionen abwiegen lassen!) Von dieser salzigen Lösung gibt man während eines Monats 4 cl (ein Schnapsglas), dann 2 cl einmal täglich unters Fressen. Magnesiumchlorid vermag überflüssiges Knochenmaterial weicher zu machen und abzubauen. Nur beim Tierarzt erhältlich ist Canosan, ein Extrakt aus einer bestimmten Muschelart, das ähnlich wirkt wie Gelatine. Nach wie vor aber ist vordringlicher als die Behandlung, dass die HD ausgerottet wird. Daher an dieser Stelle ein Aufruf an alle Züchter/innen und die, die es noch werden wollen: Lassen Sie Ihre Hunde röntgen und verzichten Sie bei Anzeichen auf HD darauf, mit dem Tier zu züchten! Es ist doch im Interesse aller, die Hunde lieben, dass sie und ihre Nachkommen bis ins hohe Alter gesund bleiben.

DIE HD - GARANTIE:

Treppensteigen und Springen sollten bis zum Alter von 6 Monaten möglichst vermieden werden. Der Knochenbau eines Welpen ist in diesem Alter noch sehr weich, um diesen Belastungen standzuhalten.Sollten Sie auf einem Hundeplatz arbeiten wollen, bedenken Sie dass ein Hund bis etwa 18 Monate noch keinen gefestigten Knochenbau hat und dementsprechend behandelt und geführt werden sollte. Ab 1 Jahr kann Ihr Hund auf HD (Hüftgelenksdysplasie) geröntgt werden. Sie gehen mit Ihrem Hund zu einem Tierarzt, der eine Zulassung zum Röntgen für den SV (Deutschen Schäferhundverein) hat.
Sollte Ihr Hund dann keinen Hinweis auf einen Hüftschaden haben, können Sie mit Ihrem Hund nach den vorgeschriebenen Richtlinien auf dem Hundeplatz arbeiten.

Sollte ein leichter Schaden vorliegen, vermeiden Sie zum Wohl des Tieres Sprunghindernisse und Kletterwände oder wechseln Sie zum Breitensport über.Sollte ein schwerer Schaden vorliegen, verzichten Sie auf jeglichen Leistungssport. Geben Sie ihm seine täglichen Spaziergänge und zeigen ihm Ihre Liebe innerhalb der Familie.

Wir unterscheiden 2 HD-Formen:

1. Die ererbte Hüftdysplasie
2. Die umweltbedingte Hüftdysplasie
Die erstere wird mit 30% angegeben, die andere mit 70%. Man kann einen HD-Schaden bei einem Hund fördern, indem man ihn z.B.: frühzeitig am Fahrrad mitlaufen lässt, oder ihn zu früh und zu oft Treppen steigen lässt.

Wir geben H D - G A R A N T I E bei mittlerer und schwerer Hüftgelenksdysplasie.

Der Röntgennachweis muss über eine bei dem WSU-EU e.V. Einheit anerkannte HD - Auswertungsstelle erbracht werden. Wenn wir einen ERSATZ - WELPEN stellen, wird von uns darauf bestanden, daß der
HD - erkrankte Hund, seinen Lebensabend bei dem Erst-Besitzer verlebt (da ansonsten kein Ersatz gestellt wird. Wir werden dieses überprüfen.

Wenn es dem Hundebesitzer nicht möglich ist, sofort einen zweiten Hund zu halten, kann er diesen auch noch zu einem späteren Zeitpunkt übernehmen.

Der Zuchtbuchführende Verein:

Der Zuchtbuchführende Verein für unsere „Weißen“ ist die WSU-EU e.V. (Weiße Schäferhund – Union Europa) mit Sitz in der Schweiz.
Unter anderem werden auch einige Anforderungen an die Züchter des Vereins gestellt, um der Rasse gerecht zu werden. Die Zucht wird streng kontrolliert. Das heißt, die Tiere, die eine Zuchterlaubnis erhalten möchten, müssen bestimmten Anforderungen entsprechen, sowie eine Wesensüberprüfung über sich ergehen lassen.
Dieser Verein ist für uns zuchtbuchführend und jetzt für unsere Ahnentafeln zuständig.

Wir möchten Ihnen hier nur einige Punkte erläutern. Weiteres steht in den Zuchtrichtlinien des WSU-EU e.V.

1. Das Gebäudeverhältnis muss stimmen (Standard)
2. Die Größe darf nicht überschritten werden (Standard)
3. Es darf nur bei einem HD - Frei oder einem HD - Fast Normal - Befund eine Zuchttauglichkeit vergeben werden.
4. Verpaarungen werden erlaubt, wenn beide Elterntiere HD - Frei sind oder ein Elterntier HD - Frei und das andere mindestens HD - Fast Normal ist oder HD - Fast Normal mit HD - Fast Normal.
HD - Leicht ist zur Zucht nicht mehr zugelassen.
5. Eine Hündin muss mindestens eine Läufigkeit nach einem vorangegangenen Wurf aussetzen.
Sie sehen an diesen Richtlinien, dass nur der Hund im Vordergrund steht und nicht der Züchter.

Für was braucht man einen Verein?

Wenn Menschen gemeinsame Interessen, Vorstellungen und Hobbys haben, werden sie sich zusammen schließen und einen Verein gründen, um gemeinsame Ideen und Vorstellungen leichter in die Tat umsetzen zu können. Oft scheitert etwas, wenn man es alleine und nicht ohne die Gemeinschaft durchsetzten möchte.

Leider wird der weiße Schäferhund noch immer durch falsche Interpretationen angegriffen und beurteilt. Immer noch wird behauptet, er wäre ein Hybride oder Albino, ängstlich, sehr gesundheitsanfällig und noch vieles mehr.

Wenn solche Aussagen gemacht werden, erkennt man die Unwissenheit der Menschen. Es ist längst an der Zeit, den weißen Schäferhund anzuerkennen und ihn als eigenständige Rasse anzusehen. WSU-EU e.V. ist stets bemüht, den weißen Schäferhund ins richtige Licht zu rücken.

Nur eine starke Organisation kann gegen Kritik und Diskriminierung der Rasse geschlossen vorgehen und den Kritikern das Gegenteil beweisen. Um den vielen falschen Meinungen entgegen treten zu können, ist eine ständige Öffentlichkeitsarbeit, Aufklärung über die Rasse, die Zucht und unsere Ziele des Vereins und deren Mitglieder darzulegen.

Das oberste Ziel unseres Vereins ist und sollte auch immer der Hund sein. Wir schützen ihn durch strenge Zuchtrichtlinien. WSU-EU e.V. ist immer sehr darauf bedacht, die Züchter zu kontrollieren. Das Wissen unserer Züchter wird durch Seminare über Genetik, Vererbungslehre und viele andere Themen verbessert, um für jeden Ansprechpartner ein guter Berater zu sein. Jeder Züchter im WSU-EU e.V. ist verpflichtet an den Seminaren teilzunehmen. Die ausgestellten Ahnentafeln WSU-EU e.V. garantieren Rasseechtheit (das heißt: alle geführten Hunde sind im Besitz eines Abstammungsnachweises), was leider noch nicht von allen Verbänden/Vereinen garantiert werden kann. Die Welpenkäufer und Interessenten bekommen von unserer Organisation nur Adressen von seriösen Züchtern, um sie zu schützen. Einige Züchter unserer Organisation geben HD - Garantie. Dieses alleine spricht schon für die Bemühungen von Seiten der Züchter, den Welpenkäufer nicht zu übervorteilen, gleichzeitig spricht es auch für eine gesundheitsorientierte Zucht. Das ist eine unserer obersten Prioritäten. Die Gesundheit sollte immer an erster Stelle stehen, dann erst die Schönheit.
Dieses ist bei uns im Verein gewährleistet.

Auszug aus dem Standard:

Größe: Rüde von 60 cm - 66 cm, Hündin von 55 cm - 61 cm
Farbe: Rein weiß, ohne Flecken (Wildfärbung)
Pigment: Schwarzes Pigment, z.b. Nase, Lefzen, Fußsohlen
Augen Dunkel, mittlere Größe mandelförmig geschnitten, sehr ausdrucksvoll
Zähne: Vollzahniges Scherengebiss
Gang: Ausgeprägt, mühelos, bodengewinnend
Behaarung: Stockhaar oder Langstockhaar mit Unterwolle
Gewicht: Rüde 35 - 40 kg, Hündin 30 - 35 kg

Gesamterscheinung:

Der erste Eindruck eines guten weißen Schäferhundes ist der eines kräftigen, lebhaften, gut bemuskelten Tieres, wachsam und temperamentvoll. Er sollte wohlproportioniert wirken, mit harmonisch entwickelten Vorder- und Hinterläufen. Der Hund sollte länger als hoch sein (10 : 12), der Körper tief, die äußeren Linien des Körpers sollten in sanften Kurven, nicht in harten Konturen verlaufen. Er sollte den Eindruck von muskulöser Gesundheit und Schnelligkeit erwecken, ohne irgendeinen Anflug von Plumpheit und Trägheit. Der weiße Schäferhund besticht durch Adel und Qualität, er sieht nie wie ein gewöhnlicher Hund aus. Die Rasse zeigt deutlich Persönlichkeit, geprägt durch direkte Furchtlosigkeit, ist jedoch nicht aggressiv, zeigt ein ruhiges, nervenstarkes Verhalten. Sie besitzt Selbstvertrauen und ist mit einer natürlichen Zurückhaltung ausgestattet, die spontane Freundschaften mit jedermann ausschließt.

Zusammenfassung:

Durch sein Wesen, kombiniert mit Körperbau und Gang ist er einsetzbar für schwierige Arbeiten, z.b. als: treuer Begleiter, Wachhund, Blindenführer, Herden - oder Schutzhund je nachdem oder was immer die Umstände erfordern mögen. Gleichzeitig ist er ein treuer, kinderliebender Familienhund, der sich bis zum letzten für seine Familie einsetzt.

Wichtiger Hinweis:

Bei den weißen Schäferhunden handelt es sich um eine selbstständige Rasse. Sie sollte nicht mit anderen Hunderassen in Verbindung gebracht werden.

Unsere Hunderasse erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit, was darin zu sehen ist, dass viele, die einen Hund haben sich einen zweiten dazuholen. Da der weiße Schäferhund auch ein Rudeltier ist, verträgt er sich auch wunderbar mit anderen in der Familie oder in deren Umfeld befindenden Tieren (z.b.: Katzen, Hunden, Pferden etc.).
Besuchen Sie unsere Ausstellungen und informieren Sie sich bei den stolzen Besitzern eines weißen Schäferhundes über deren Meinung. Auch Sie werden begeistert sein.